News walckerorgel.de

13.1.2010

“Eigentlich wollte ich die Orgel immer in die Luft jagen…” (Jean Guillou)

Abgelegt unter: Blogroll, Uncategorized — admin @ 10:24

Orgel-News-Januar 2010  DVD-CD-Noten-Buch

 

Die neue Orgel-DVD „Der Aufruhr der Orgeln“

“Eigentlich wollte ich die Orgel immer in die Luft jagen…” (Jean Guillou)

 Diese DVD ist die erste in einer Reihe welche die neuere künstlerische Tätigkeit von Jean Guillou verfolgt. Ihr Hauptthema ist die Aufzeichnung des Konzertes „La Révolte des Orgues“ op. 69 von Jean Guillou, für große Orgel, acht Positive, Schlagzeug und Dirigent.

Die Mitwirkenden: Jean Guillou, Roberto Bonetto, Winfried Bönig, Bernhard Buttmann, Silvio Celeghin, Franco Vito Gaiezza, Jürgen Geiger, Giampaolo Di Rosa, Jürgen Wolf - Schlagzeug: Hélène Colombotti. Dirigent: Johannes Skudlik.

Elf Kameras und achtzehn Mikrofone waren notwendig um das Konzert aufzunehmen. Dauer: 30′04″

Die Erläuterungen des Komponisten in dem Dokumentarfilm “Die Alchemie des Aufruhrs” weihen das Publikum in den Ursprung des Werks ein. Weiter enthüllt der Film die Kulissen der gewaltigen Organisation welche für das Konzert notwendig war, und  verfolgt den Ablauf der Proben. Dauer: 1St.20′

Der Bonusteil bringt zusätzlich die Aufzeichnung des “Konzerts für zwei Claviere in F-Dur von W.F. Bach” (gespielt von Jean Guillou und Johannes Skudlik, Dauer: 14′) und die Improvisation von Jean Guillou (Dauer: 6′38″) zum Abschluss des Konzerts, in Saint-Eustache, Paris, am 19 Juni 2007.

 Zwei Kostenproben:

 
http://www.youtube.com/watch?v=HKty_7WBnukhttp://www.youtube.com/watch?v=z1XDr3ZzK0A

 Technische Daten
DVD-9 Multizone • PAL Dauer: 2 Stunden 10 MinutenTon: PCM Stereo und Mono • Dolby StereoFormat: 4/3 und 16/9 kompatibel 4/3Sprachen: Französisch • Deutsche und englische Untertitel

 Regie: Tomasz Cichawa, Toningenieur: Jean-Claude Bénézech
Preis: € 23,50

 
Zwei neue Widor-CDs

Charles-Marie Widor, Orgel-Symphonien op. 42 und op. 81
Symphonie für Orgel und Orchester op. 42  23´:51
Sinfonie Sacra für Orgel und Orchester op. 81  23´:43
Christian Schmitt, Orgel, und Bamberger Symphoniker – Bayerische Staatsphilharmonie
Leitung: Stefan Solyom
Stero, DDD, Aufnahme 2009, Preis € 18,99

 Charles-Marie Widor
Klavierquartett op. 66 a-Moll und Symphonie gothique op. 70 für Orgel
Movendo Klavierquartett und Thomas Schmitz, Orgel
Stereo, DDD, 68:40 Min. Aufnahme: 2009 , Preis € 15,00

 

Theodor Kirchner, Sämtliche Orgelwerke
und Clara Schumann in Briefen an Theodor Kirchner
Über die Beziehungen zwischen Clara Schumann und Theodor Kirchner ist verschiedentlich immer wieder spekuliert worden. 50 Briefe sind teilweise erhalten.
Martin West an der Buchholz-Grüneberg-Orgel in Demmin
Stephanie Achilles, Sprecherin
Stereo, DDD, 67:41 Min., Aufnahme: 2009 , Preis € 15,00

 

Orgelkonzert Johann Nepomuk Holzhey
Doppel-CD der 6 erhaltenen Holzhey-Orgeln
Gerhard Gnann, Roland Götz, Johannes Mayr und Franz Raml spielen an den 6 historischen Holzhey-Orgeln von Neresheim, Weißenau, Rot, Schießen, Ursberg, Obermarchtal Werke u.a. von J. Haydn, W.A. Mozart, G. Muffat, L.A. Lefébure-Wely. 6 Miniaturimprovisationen à la F.X. Schnizer
Stereo, DDD, Doppel-CD, 2009, € 19,80
Video der Aufnahmetour unter
www.ORGANpromotion.org

 

César Franck im Kontext - Epoche, Werk und Wirkung
Bericht über das Internationale Musikwissenschaftliche Symposion César Franck – Das Orgelwerk im Schaffenskontext vom 10. bis 13. Februar 2008 bei den César-Franck-Tagen der Philharmonie Essen, herausgegeben von Christiane Strucken-Paland und Ralph Paland im Auftrage der César-Franck-Gesellschaft e.V.; 207 S., Abb., Notenbeisp., Hardcover, € 24,80

 Komponistenportrait Patrick Schönbach (geb. 1971)
Zwei Orgelwerke
Triptychon „Morgenglanz der Ewigkeit“  24 Seiten € 10,00
Trauermusik 11 Seiten € 8,00
Der Komponist Patrick Schönbach, Jahrgang 1971, zeigte schon in jungen Jahren trotz einer schweren Körperbehinderung, die ihm das praktische Spielen eines Instrumentes unmöglich macht, eine starke Neigung zur Musik. Er begann im Alter von zwölf Jahren zu komponieren und studierte nach dem Abitur Musikwissenschaft an der Universität Würzburg bei Prof. Dr. W. Osthoff und Prof. Dr. M. Just, sowie Musiktheorie an der dortigen Hochschule für Musik bei Prof. U. Schultheiß und H. Beyer. Sein stilistisch breit gefächertes Schaffen umfasst Werke verschiedener Gattungen und Besetzungen. (weitere Informationen und Notenbeispiele im Anhang)

Bestelladresse für DVD, CD, Noten, Buch ORGANpromotion – artmusic siehe unten

Orgelkurse - Organ classes – Master-classes d´orgue 2010 / 2011
Orgelreisen – Organ tours – Voyages autour de l ´orgue  2010/2011
==========================================================

ORGANpromotion • mg-music  • 20 years Organ management in Europe

 

Partner of ORFACE – Observatoire des Relations Franco-Allemandes pour la Construction Européenne

 

Member of AGO-USA European Chapter - Chevalier de l´ordre des Art et des Lettres de la République Francaise

 

ORGANpromotion ● artmusic ●  mg-music
Kulturmanagement ●  Musikhandel ●  Musikproduktion
Management für die Orgel
Schlossplatz 5 * D-72172 Sulz a.N.
Tel. +49  07482 / 913 930  Fax 913 929
●   www.ORGANpromotion.orginfo@ORGANpromotion.org

 

12.1.2010

www.walcker.com online

Abgelegt unter: Blogroll, Uncategorized — admin @ 17:35

Ab sofort steht www.walcker.com als unsere Hauptseite zu Ihrer Verfügung – und auch gedacht als Seite, bei der Informationen von Orgelfreunden und Organisten weitergeleitet werden.

Ich denke, dass wir mit dieser Seite durchaus auf der Höhe der Zeit angelangt sind, nachdem wir seit über 10 Jahren nun mit ein und demselben Programm unsere Internetseiten wie ein wackeres Fähnchen nach oben gehalten haben, im Kampf um ein paar Ansichten und um ein paar Aufträgelchen.

Immer interessiert an Kritik und Anregung,

Gerhard Walcker-Mayer

4.1.2010

Schrumpft fröhlich!

Abgelegt unter: Uncategorized — admin @ 21:56


Schrumpft fröhlich! Zu Weihnachten werden die Kirchen wieder voll sein. Die Menschen werden den alten Liedern lauschen oder sogar mitsingen, auch wenn sie das ganze Jahr über nicht in der Kirche waren. Und mancher Pfarrer wird am Altar stehen und leise sagen: Kämen sie doch immer. Das tun sie aber nicht. Die Zahl der Kirchenmitglieder wird weiter sinken in Deutschland, die Zahl der Täuflinge, Kommunionkinder, Konfirmanden, der Trauungen und der Gottesdienstbesucher. Die christlichen Kirchen wollen sich gegen den Trend stemmen, das ist in Ordnung, sie sollen jedem Menschen die Botschaft verkünden wollen, wie es ihnen Jesus aufgetragen hat. Nur: Den Trend werden sie nicht umdrehen können. Irgendwann wird nur noch die Hälfte der Deutschen Mitglied einer Kirche sein, die andere Hälfte nicht - ohne darunter sehr zu leiden. Andererseits: Die Hälfte bleibt Kirchenmitglied! Das heißt, dass sich auch in Zukunft in keiner anderen Institution, Partei oder Bewegung so viele Menschen versammeln werden wie in diesen schrumpfenden Kirchen, nirgendwo sonst wird es so viel ziviles Engagement und organisierte Nächstenliebe geben.So heißt die Botschaft für die Kirchen zum Weihnachtsfest: Schrumpft fröhlich! Lasst ohne Groll die gehen, die nicht mehr bleiben wollen, ihr müsst lernen, die loszulassen. Werdet aber offen und einladend für die, die gegangen sind und trotzdem irgendwie glauben, die mit ihren Lebensfragen zu euch kommen. Sie suchen und haben oft niemanden anders als die Kirchen, die Christen. Und keine Sorge: Die Weihnachtsgottesdienste werden auch noch im Dezember 2039 voll sein. Mit überzeugten Christen. Und mit Menschen, die kommen, mitsummen - und wieder gehen. mad (SZ vom 23.12.2009)

weihnachtlicher Kommentar zu diesem Artikel der Sueddeutschen: diese scheinbar “fröhliche Sicht” der Dinge, dieser herrlich unkomplizierte Pragmatismus, der aus der Not eine Tugend zu machen scheint, ändert nichts an der Tatsache, dass auch die andere, den Kirchen verbliebene Hälfte einer “fröhlichen Beliebigkeit” hinterher rennt, die überhaupt nichts mit Christentum zu tun hat. Die wenigen Christen, die wir in der Kirche finden, finden wir zahlenmäßig auch außerhalb der Kirche. Das Problem “Christentum - Kirche” ist nicht eine Frage der Gottesdienstbesucher, sondern es ist eine Frage der Intensität von bewusst-handelnder Christlichkeit, also etwas, das weit, weit weg  von fassbaren Statistiken und demographischer Erfassung liegt. Hier liegt der Hund begraben - nicht in der Zahl von Kirchenbesuchern und zahlender Klientel. Man verwechselt einfach immer wieder “Markt” mit “lebendiger Kirche”.  (gwm)

Schiessereien und Raub der Orgelakten in Costa Rica:

Abgelegt unter: Uncategorized — admin @ 21:35


Schiessereien und Raub der Orgelakten in Costa Rica: von unserer Freundin und Orgelvereins-Präsidentin in Coronado, Frau Gloria Lehmann, erhielten wir folgenden erschütternden Bericht: Sehr geehrter Herrn Walcker, Hiermit moechte ich Euch  ueber den Tod von Anton Lehmann berichten. Ungefaehr vor 4 Wochen erhielten wir die sehr traurige Nachricht dass Anton gestorben sei, aber die Ursache seines Todes war, dass er erschossen wurde waehrend er in einem Restaurant mit Freunden beim Abendessen waren. Ploetzlich kamen 3 Maenner mit Gewehren und Masken ins Restaurant ein und fingen an die Leute auszurauben und ploetzlich oeffnete einer sein Gewehr und fing an zu schiessen an und eine Kugel ging in Richtung wo Anton sass und sie flog direkt in sein Gehirn. Dieser Schuss hat ihn sofort getoetet. Ihr koennt Euch vorstellen, die Nachrichten flogen schnell. Wir waren zu Hause als ploetzlich das Telephon klingelte und Carlos gab uns die schreckliche Nachricht, dass Anton gestorben ist.
Was ich Euch noch mitzuteilen habe ist, was uns Federico und mir 3 Wochen vor Antons Tod passierte. Es war gegen Abend und ploetzlich fingen die Hunde an zu bellen. Ich schaue aus dem Fenster raus und sehe 2 Maenner auch mit Gewehren zu mir kommend. Sie kamen ins Haus brutal herein und fingen an zu sehen was sie nehmen konnten, dafuer hatten sie eine riesige schwarze Armeetuete und packten was alles ein. Dabei war mein Komputer und so, bliebe ich ohne Kommunikation bis heute, von Euch. Konnte nicht an Euch schreiben und ich kann noch nicht von Euch Nachrichten bekommen.
Ich habe alle Papiere die Mauricio erhalten hat bekommen, weil ich wie oben erwaehnt keinen Komputer habe. So bekam ich die Nachricht nicht, und durch die Raeuberei habe ich alle Information ueber die Orgel verloren.
Ich habe dem Priester alles schon uebergeben und er sagte wir muessen warten bis alle die Feiertage vorbei sind und versuchen mit dem Bischof nach dem 2 Februar 2010 darueber sprechen.
Also das ist alles fuer heute und moechte mich verabschieden mit den Besten Neujahrs Wuensche fuer Euch alle.
Ich bin am Strand und komme am 1 Februar zurueck. Viele liebe Gruesse GLORIA

unser Jahr 2009

Abgelegt unter: Uncategorized — admin @ 21:34


unser Jahr 2009, ein Jahr des globalen Orgelreisens. Es begann mit einer Reise in die USA, gleich danach ging es zu einem Konzert nach Bukarest, um dann einen 22stündigen Flug nach Australien über Singapur anzuschließen. Unmittelbar nach diesem fünfwöchigem Australienaufenthalt der Canberra und Sydney beinhaltete, reisten wir auf die Highlands nach Schottland, wo wir mehrfach durch morgendämmernde Nebellandschaften und Schafherden zwischen Edinburgh und Hahn gependelt sind und was auch den stärksten Natur- und Kultureffekt auf unser 3Mann-Team hatte. Aber daraufhin schloss sich eine wundervolle Reise nach Costa Rica an, wo wir als Orgelbauer zum ersten mal nach einem Orgelkonzert in überfüllter Kathedrale von einer Fangemeinde vor zum Beklatschen an den Altar gerufen wurden, um dort Autogramme zu geben. Einen Tag nach meiner Ankunft in Deutschland saß ich schon wieder im Flieger nach Rom, um einer der wunderschönsten Städte des Südens die Aufwartung zu machen, die auf einem 25 m hohen Felsen gebaut liegt: Orvieto. Nie werde ich diese Kathedrale dort vergessen. Und als ich meine Eindrücke hiervon Claudius Winterhalter bei unserem Treffen im württembergischen Lauffen erzählte, stellte sich heraus, dass auch er in diesem Jahr dort war und dieselbe Begeisterung für diesen Ort mit mir teilte. Es ging dann noch einmal nach Rom, um die Orgel der dortigen Synagoge zu studieren und es ging nochmals nach Schottland, um der Hill-Orgel in Inveraven ein Sandkorn aus einem gequälten Ventil zu ziehen.

15.000 Bilder aus Schottland und ungezählte weitere Fotos aus den anderen Ländern verharren nun im Zustande der nahenden Erlösung. Und es ist tatsächlich so, wenn man diese Bilder erneut sieht, durchlebt man wieder und wieder diese herrlichen Landschaften und Eindrücke. Es war nicht unbedingt ein “Orgelreisen” wie es manche so bewusst  suchen, sondern die vielen unterschiedlichen Menschen und Landschaften haben oft mehr zu sagen, als dies die dort oft vereinsamten Orgel tun. In den nächsten Tagen wird aus diesem, unserem ganz speziellem 2009 ein kleines Bilder-Panorama gezeigt werden.

Under The Sassafras Tree

Abgelegt unter: Uncategorized — admin @ 21:33

Under The Sassafras Tree: die größte Orgel der Welt, gebaut von Midmer-Losh, teilweise fertig gestellt im Jahre 1932, - die Atlantic City Muncipal Organ (fertiggestellt wurde diese Orgel scheinbar nie). Hierzu sind bei mir nun nach Breslau, Nürnberg, Hamburg Michaelis und Hannover einige Anfragen eingetroffen, die sich für dieses Instrument interessieren. Ich glaube, dass es hierüber genügend Internetseiten gibt. Aber ich glaube nicht, dass es eine einzige Internetseite über diese Orgel gibt, die aus unserer Perspektive her je tiefgründig genug die Klangsubstanz dieser Orgel beleuchten konnte, weil das Material einfach zu umfangreich ist. Aber für das Verständnis des us-amerikanischen Orgelbaus ist das eine gute Gelegenheit, diese Studien, die Oscar Walcker angestellt hat, als er an der Planung für die Nürnberger Reichsparteitag Orgel saß, zu zeigen. Darin wird die Klanggestalt der Orgel aufgeschlüsselt, indem die Register beschrieben werden. Wer also wissen will, wie ein Dulzian 64′ (der, um es gleich vorweg zu nehmen aus 42 2/3-32-21 1/3-16-10 2/3-8-4 besteht) oder auch nur eine 5fache String-Mixture aufgebaut ist und möglicherweise klingt, der sollte unseren nächsten aeolineBlog besuchen. Die Orgel hat 29.537 Pfeifen, daraus werden echte 297 Register erstellt, es gibt 613 Transmissionsregister, woraus 970 Registertasten und nochmal rund 250 Registertasten für Koppeln ua. im Hauptspieltisch mit 7 Manualen untergebracht sind. Auf einem zweiten 5manualigen Spieltisch kann die Orgel deren Laden mit 120 bis 2500mmWS betrieben werden (und deren Klang teilweise noch mit elektrischen Verstärkern aufgemöbelt wird) im Saal der 45.000 Hörer, eingespielt werden. (Oscar hatte nur 34.000 Schreihälse zu bedienen, was mit nur 220 Registern bewerkstelligt werden sollte und er nachhaltig “als viel zu wenig” bedauerte.) Um also den stärksten Druck mit einer  landläufigen Wasserwaage zu messen, bräuchte man  Rohre von über 2×4m Länge!

Im August 1932 erscheint im Amercian Organist ein Artikel eines deutschen Komponisten und Orgelspielers mit dem Titel “Die größte Orgel der Welt”, der im Jahre 1934 in einer deutschen Zeitschrift(?) endlich auch in deutscher Sprache nachgedruckt wird, und der von einer schwelgerischen Benommenheit beseelt diese Orgel beschreibt, die er nie im komplettierten Zustand hören sollte. Ja, es war Sigfrid Karg Elert (1877-1933), dessen Artikel wir hier zeigen. (seine technischen Angaben soll man nicht zu ernst nehmen, das wurde aus offiziellen Schriften abgeschrieben, die nie gestimmt haben)

Das letzte ARS Organi (4/2009)

Abgelegt unter: Uncategorized — admin @ 21:32

Das Letzte ARS Organi (4/2009) darf ruhig auch als das beste Heft des Jahres gesehen werden.

bullet

Ein ganz hervorragender Bericht mit sehr guten Fotos gibt es dort von Wolfram Hackel über die Lagerung der Wellen auf dem Wellenbrett von F.G. Pfützner, der zeigt, dass hier interessante Gedanken bereits vor über 250 Jahren im Orgelbau vorgelegen haben (von regulierbaren Spitzenlagerungen bis hin zu befederten Lagern, wovon in keinen der bekannten historischen Schriften je ein Wort gestanden hat).

bullet

Von Christian Lobback wird uns eine gutmütige Geschichte erzählt, wie er als Lehrling, nur im Zungenstimmen geübt, nach HH/St. Jacobi kommt, wo ihn Heinz Wunderlich am Spieltisch erwartete. Nachdem er dann die Zungen durch hatte, sollte er noch eine einzige Labialpfeife im Scharff 6fach nachstimmen, was er, wie gesagt noch nie gemacht hatte. Aber nun entschließt er sich, eine eine blütenreine Feder in eine der Mixturpfeifen zu stecken und die Verstimmung war wie weggeblasen. Orgelbauerkonstruktionen, die man aber gerne zur Kenntnis nimmt.

bullet

Leider werden immer noch Dauerschreiber, die ihr gesamtes Orgelwissen aus irgendwelchen Büchern zusammengelesen haben, um fleißig daraus zu zitieren, bevorzugt in diesen Heften abgetextet. Was zumindest dann, wenn es sich um uralte und neu aufgebügelte Vorträge handelt, eine Zumutung ist. So zurückgeblieben kann das GDO-Publikum einfach nicht sein.

bullet

Fachlich interessanter sind hier die Berichte von Orgelbauer, wie Kuhn, der ebenfalls sehr gute Fotos einer Tretbalganlage aus einer Egedachter-Orgel aus 1732 zeigt. Oder der Bericht von Vogt über die Stahlhut-Orgel in Kirchherten aus 1876 - hervorragender Restaurierungsbericht, den man direkt verinnerlichen kann.

bullet

Der Inserentenmarkt zeigt nun starke Erneuerungsbewegungen: so viele neue Namen im Orgelbau haben wir schon lange nicht mehr gesehen, und es dürfte sicher sein, dass man sich nicht alle unbedingt merken muss. Aber die Farbigkeit im deutschen Orgelbau hat zugenommen. Einige der gezeigten Orgelentwürfe demonstrieren, dass hier noch erhebliches künstlerisches Potential vorhanden ist. Wenn es denn nicht so ist, und dieser Verdacht neigt sich ganz tief in mein Innerstes; Dass Orgelbau mehr und mehr zum Kitsch verfällt, weil keine grundlegende künstlerische Kraft mehr da ist, weil kein Lied mehr geschrieben wird für diesen an Neuerungen so unbedingt angewiesenen Instrumentenbau. (im Gegensatz zum Klavier-Geigen-Flötenbau usw., der ja seit über hundert Jahren nur noch technisch weiter entwickelt wird und der ausschließlich und exemplarisch historisierende Musik betreibt und individuelle Instrumentengestaltung nie kannte).

Hugo Körtzingers Atelier-Orgel

Abgelegt unter: Uncategorized — admin @ 21:31

Hugo Körtzingers Atelier-Orgel - Geschichte eines außergewöhnlichen und einmaligen Instruments. PDF-Dokument (1,145MB) von Helmut Heberle, das gerade in DIE HAUSORGEL- Nr. 20/2009 erschien, und dessen genehmigte Veröffentlichung Helmut Heberle mir mit folgenden Zeilen bestätigte: Sehr geehrter Herr Walcker-Mayer, besten Dank für Ihr Interesse an meinem Aufsatz über die Körtzinger-Orgel in Schnega. Selbstverständlich können Sie den Artikel in Ihre Internetseite (bitte mit Quellenangabe) einstellen, immerhin ist dies der Ort, an dem ich 2007 nach fast sechzig Jahren die Orgel - gealtert, aber unversehrt - wiederfand, an der ich als Jugendlicher neben Hugo Körtzinger auf der Orgelbank gesessen und seinem Spiel zugehört habe. Ihnen bin ich dankbar, weil Sie mir den Weg zu Prof. Körtzinger gezeigt haben. Die ganze Tragweite dieses viele Jahre währenden Orgelbaus - auch in zeitgeschichtlicher Hinsicht - ist mir allerdings erst beim Studium der zahlreichen (ca. 300!) Briefe Oscar Walckers an Körtzinger aufgegangen, obwohl es auf Körtzingers Seite natürlich keine Kopien seiner Briefe gibt. Auch stand mir keine einzige Zeichnung oder Skizze zur Verfügung. Möglicherweise sind ja diese Quellen im Hause Walcker nicht verschüttet. Ich werde voller Erwartung in den nächsten Tagen Ihre Webseite auf den Bildschirm holen, Mit guten Wünschen für die Weihnachtstage und für das Neue Jahr! Helmut Heberle

Neues über Felix Nowowiejski

Abgelegt unter: Uncategorized — admin @ 21:31

Neues über Felix  Nowowiejski :Liebe Freunde, sehr geehrte Damen und Herren, hiermit erlaube ich mir, auf die soeben erschienene neue CD - Einspielung mit zwei der vier Konzerte für Orgel solo op. 56  von Felix  Nowowiejski bei MDG hinzuweisen http://www.mdg.de/pdf/1591.pdf  Die Aufnahme entstand Anfang dieses Jahres im Bremer Dom, die noch ausstehende CD mit den Konzerten Nr. 3 und 4 wird  2010  veröffentlicht werden. 

In der Anlage (kann bei gerhard@walcker.com angefordert werden) sind biografische und musikalische Informationen zum Komponisten Felix Nowowiejski beigefügt. Es handelt sich um einen Artikel, den ich für das „Lexikon der Orgel“ (Laaber – Verlag, 2007) geschrieben habe. Über Euer/Ihr Interesse würde ich mich freuen. Mit freundlichen Grüßen, Rudolf Innig (www.rudolf-innig.de)

Copyright bei Orgelmusik und Orgelbau

Abgelegt unter: Uncategorized — admin @ 21:30

Copyright bei Orgelmusik und Orgelbau, was soll das? Ein Organist kommt auf mich zu und beschwert sich, dass auf meinen Seiten ein Text von ihm, verfasst in einem Booklett, ohne Rücksprache mit ihm veröffentlicht wurde. Auch in einer Zeitschrift wurde dieser Text veröffentlicht und zwar beide Male unter Nennung des Autors. Dass mit der Präsentation dieser CD auch ein gehöriger Verkaufseffekt erzielt wurde, und, was viel wichtiger ist, die Interessenten in aller Welt, die ansonsten kaum einen Zugang zur deutschen Orgelmusik haben oder hatten, vor zehn Jahren(!), so langsam aber auch mit “Spätromantik” infiziert werden, und dadurch ganz allgemein ein Klima der Aufnahmebereitschaft geschaffen wurde, scheint der Herr zu ignorieren. Meine unverzügliche Reaktion war auch: “Sie werden in drei Tagen Ihren Namen nicht mehr auf meiner Internetseite finden.” Wenn man Orgelmusik auf dem Internet totschlagen will, dann bitte -weiter so-, denn wen interessiert schon Orgelmusik!?

Redundant Pipe Organ, M0161

Abgelegt unter: Uncategorized — admin @ 21:30

Redundant Pipe Organ, M0161, Wilkinson 1865, sehr prosaische Disposition, die mit Sicherheit nicht original ist, Stricklandgate Methodist Church, Windermere Rd Kendal Cumbria LA9 4QJ

Spieltische mit Siegeslorbeer-Akanthusblätter

Abgelegt unter: Uncategorized — admin @ 21:29

Spieltische mit Siegeslorbeer-Akanthusblätter, nach dem aufregenden Fund des Hamburger Spieltisch-Fotos, melden wir gleich das nächste interessante Bild, nämlich ein Foto, das diese Orgel op. 1700 im Montagesaal in Ludwigsburg zeigt, mit Spieltisch, und zeigen einige noch nicht veröffentlichte Fotos ähnlich gestalteter Spieltische. Wobei einer der großer Spieltische momentan noch nicht seiner Bestimmung zugewiesen werden kann. Ein neuer interessanter walckerBlog.

Grüße von der Größten:

Abgelegt unter: Uncategorized — admin @ 21:29

Grüße von der Größten: Mr. Gerhard Walcker, Greetings: My name is Antoni Scott. I am one of the Directors of the Atlantic City Convention Hall Organ Society ( www.acchos.org) . We are currently in the restoration of the Midmer-Losh organ, which has 449 stops. If you would like to visit this organ as my guest, please contact me. We can arrange for you to play it if you wish , although at the present time only 150 stops will work. Hopefully by next year we will have another 150 playing as the organ is very big and restoration is slow.

I am very interested in other organs around the world, especially those that do not exist anymore. I was very curious about the large organ in the Congress Hall, Nuremberg , that was destroyed during the WW II bombings, My research has come up with little other that your web site with the following attached pdf article. The article clearly shows and image of the console in the Congress Hall. Are there any other images of this organ during it’s construction ?  Are they any other recordings of this organ other than what is presented on Youtube ? ( http://www.youtube.com/watch?v=W33Nn0jRd7Y )

The collaboration between Sauer and Walcker interests me. I am especially interested in the interior dimensions of the Congress Hall in which the Nurenberg 220 stop organ was located. Any information would be greatly appreciated. Sincerely, Antoni Scott

this Nurenberg Organ is described in English language; The Organ in the Congress Hall, Nuremberg (engl. PDF 2,2MB) …...interessant ist, dass Oscar Walcker bei der Planung der Nürnberger Orgel alle wichtigen Unterlagen der Atlantic-City-Convention-Hall-Orgel intensiv studierte. Die gesamte Disposition und Orgelbeschreibungen lies er auf deutsch übersetzen und mit Maschine abtippen. Das Instrument hat 910 Registertasten, das ergab 25 Schreibmaschinenseiten, dazu ein 4seitiger Brief von H.H.Jahnn aus 1942. Daneben machte er seine Notizen. Das Ganze wurde in Leder gebunden und hat einen Ehrenplatz in meinem Archiv. Ebenso wurde verfahren mit weiteren Riesenorgeln der USA.

Librum organum, Papierorgel

Abgelegt unter: Uncategorized — admin @ 21:28

Librum organum, Papierorgel Gedanken und Bilder aus dem Treffen in Lauffen/Baden Württemberg - man sollte aber nicht alles allzu ernst nehmen.

Das OB40er Treffen bei Christhard Rensch

Abgelegt unter: Uncategorized — admin @ 21:28


Das OB40er Treffen bei Christhard Rensch, das als durchaus gelungenes Spektakel bezeichnet werden kann, und das im Laufe der nächsten Tage hier auf unseren Seiten etwas in Bild- und Textform dargestellt wird, hat zwei Orgelschwerpunkte, die deutlich voneinander abweichen: Die Voit-Orgel, II/26, m-m, 1873 in Eppingen und die Walcker-Orgel aus 1949 in Lauffen, St. Martin, ein Vorläufer der berüchtigten “E-Positive. Es sei gleich vermerkt, dass nicht daran gedacht ist, hier einen vergleichbaren Artikel, wie vergangenes Jahr (Alpirsbach-Chainsawmassacre-Winterhalter-Orgel)  zu fabrizieren, ich denke eher einen möglichst gelassenen, der Sache angemessenen, ruhigeren Textfluss einbringen zu wollen. Aber schön war es doch, besonders natürlich die bis 1/2 3 Uhr in den Morgen reichenden Fachgespräche, die mit einer Weinprobe verifiziert wurden. Und die pünktlich von allen Anwesenden zum Frühstück Sonntagmorgens um 9Uhr fortgesetzt wurden. Ein Ringen um Wahrheit, das heute nach schwäbischem Mittagstisch gegen 15 Uhr jäh ihr Ende fand. Dank an Gastgeber Christhard Rensch und allen Teilnehmern!

Stimm-App für iPhone

Abgelegt unter: Uncategorized — admin @ 21:27

Stimm-App für iPhone : für alle die mit ihrem Telefon stimmen wollen, oder auch mal ausgefallene Stimmungen ausprobieren wollen, das einzige brauchbare Programm dafür ist z.Zt. CLEARTUNE

Die Preisträger der Improvisationswettbewerb

Abgelegt unter: Uncategorized — admin @ 21:26


Die Preisträger der Improvisationswettbewerb: In Leipzig ging der erste Preis an Jean-Baptiste Marle-Ouvrard - gleichzeitig fand das Publikum sein Spiel so überragend, dass es ihm seinen Preis ebenfalls zugesprochen hat. Dritter wurde Samuel Ligeon. Beide waren Schüler von Escaich. Der zweite Preis ging an den Seifen-Schüler Stefano Barberino, der in Schwäbisch Gmünd dieses Jahr Finalist war und am vergangenen Wochenende den Improvisationswettbewerb der Westfalen-Initatiative für sich entschieden hat; dort hatten sich 12 Organisten aus fünf Nationen um den Preis sowie zwei Auszeichnungen (eine davon vom Publikum) beworben. Diese beiden Auszeichnungen gingen an Thomas Schnorr (ebenfalls Seifen-Schüler) und - der Publikumspreis - an Sebastian Küchler-Blessing, der in Schwäbisch Gmünd ebenfalls den Publikumspreis und den dritten Preis erhalten hatte. Mehr Informationen unter http://www.stiftung-westfalen-initiative.de/35.0.html

Die Walcker-Orgel Opus 5200 in Budapest (IV/86,Bj. 1967, op. 5200

Abgelegt unter: Uncategorized — admin @ 21:26

Die Walcker-Orgel Opus 5200 in Budapest (IV/86,Bj. 1967, op. 5200), zu der bei mir immer wieder verschiedene Nachfragen eingetroffen sind, steht immer noch in der Ferenc-Liszt-Hochschule für Musik in Budapest (und auf den Seiten Ladach als 83reg. Walcker-Orgel) die zum Verkauf steht. Wie es scheint haben es die Budapester nicht sehr eilig die Orgel zu entsorgen. Die Fassade von Voit steht offensichtlich unter Denkmalschutz. Was nach dieser Orgel folgen soll ist scheinbar unklar.

URANIA - Musikzeitschrift für Orgelbau, Orgel- und Harmoniumspiel

Abgelegt unter: Uncategorized — admin @ 21:25


URANIA - Musikzeitschrift für Orgelbau, Orgel- und Harmoniumspiel bis etwa 1864 von G.W.Körner dann von A.W.Gottschlag (Schüler und Berater von Liszt)  redigiert, erscheint  nun komplett auf den Googles-Bücherseiten online. Wir haben hier den Jahresband 1864 ausgewählt. Man kann die kompletten Bände als PDF-Datei herunterladen - sollte das aber nicht mehr als 2-3mal am Tag tun, da sonst eine Registrierung bei Google mit der IP-Nummer erfolgt, was eine kuriose Sperre für gewisse Zeit mit sich bringt. Absolut das Beste was es an Druckware im 19.JH über Orgelbau und Orgelmusik gab.  …. und wie man sieht:, von wegen Scanmaschinen u.a. , da sind sehr viele Finger mit im Spiel..



Olivier Schmitt hat für sich ein Mannborg

Abgelegt unter: Uncategorized — admin @ 21:24


Olivier Schmitt hat für sich ein Mannborg Harmonium restauriert, das in mehreren Einzelteilen auf einer Internetseite angesehen werden kann: http://olivier.schmitt.org.free.fr/mannborg_stil_17.html Die Texte sind in französischer Sprache, aber die Fotos sind erstklassig und lassen recht gut die Bau-Funktionsweisen erkennen. Das Werk ist aus 1914, die Klangfarben sind voll und sehr unterschiedlich: eine echte sinfonische Orgel von Salon.

Nächste Seite »

läuft stressfrei mit WordPress ( WordPress.de )