Copyright bei Orgelmusik und Orgelbau, was soll das? Ein Organist kommt auf mich zu und beschwert sich, dass auf meinen Seiten ein Text von ihm, verfasst in einem Booklett, ohne Rücksprache mit ihm veröffentlicht wurde. Auch in einer Zeitschrift wurde dieser Text veröffentlicht und zwar beide Male unter Nennung des Autors. Dass mit der Präsentation dieser CD auch ein gehöriger Verkaufseffekt erzielt wurde, und, was viel wichtiger ist, die Interessenten in aller Welt, die ansonsten kaum einen Zugang zur deutschen Orgelmusik haben oder hatten, vor zehn Jahren(!), so langsam aber auch mit “Spätromantik” infiziert werden, und dadurch ganz allgemein ein Klima der Aufnahmebereitschaft geschaffen wurde, scheint der Herr zu ignorieren. Meine unverzügliche Reaktion war auch: “Sie werden in drei Tagen Ihren Namen nicht mehr auf meiner Internetseite finden.” Wenn man Orgelmusik auf dem Internet totschlagen will, dann bitte -weiter so-, denn wen interessiert schon Orgelmusik!?
Redundant Pipe Organ, M0161, Wilkinson 1865, sehr prosaische Disposition, die mit Sicherheit nicht original ist, Stricklandgate Methodist Church, Windermere Rd Kendal Cumbria LA9 4QJ
Spieltische mit Siegeslorbeer-Akanthusblätter, nach dem aufregenden Fund des Hamburger Spieltisch-Fotos, melden wir gleich das nächste interessante Bild, nämlich ein Foto, das diese Orgel op. 1700 im Montagesaal in Ludwigsburg zeigt, mit Spieltisch, und zeigen einige noch nicht veröffentlichte Fotos ähnlich gestalteter Spieltische. Wobei einer der großer Spieltische momentan noch nicht seiner Bestimmung zugewiesen werden kann. Ein neuer interessanter walckerBlog.
Grüße von der Größten: Mr. Gerhard Walcker, Greetings: My name is Antoni Scott. I am one of the Directors of the Atlantic City Convention Hall Organ Society ( www.acchos.org) . We are currently in the restoration of the Midmer-Losh organ, which has 449 stops. If you would like to visit this organ as my guest, please contact me. We can arrange for you to play it if you wish , although at the present time only 150 stops will work. Hopefully by next year we will have another 150 playing as the organ is very big and restoration is slow.
I am very interested in other organs around the world, especially those that do not exist anymore. I was very curious about the large organ in the Congress Hall, Nuremberg , that was destroyed during the WW II bombings, My research has come up with little other that your web site with the following attached pdf article. The article clearly shows and image of the console in the Congress Hall. Are there any other images of this organ during it’s construction ? Are they any other recordings of this organ other than what is presented on Youtube ? ( http://www.youtube.com/watch?v=W33Nn0jRd7Y )
The collaboration between Sauer and Walcker interests me. I am especially interested in the interior dimensions of the Congress Hall in which the Nurenberg 220 stop organ was located. Any information would be greatly appreciated. Sincerely, Antoni Scott
this Nurenberg Organ is described in English language; The Organ in the Congress Hall, Nuremberg(engl. PDF 2,2MB) …...interessant ist, dass Oscar Walcker bei der Planung der Nürnberger Orgel alle wichtigen Unterlagen der Atlantic-City-Convention-Hall-Orgel intensiv studierte. Die gesamte Disposition und Orgelbeschreibungen lies er auf deutsch übersetzen und mit Maschine abtippen. Das Instrument hat 910 Registertasten, das ergab 25 Schreibmaschinenseiten, dazu ein 4seitiger Brief von H.H.Jahnn aus 1942. Daneben machte er seine Notizen. Das Ganze wurde in Leder gebunden und hat einen Ehrenplatz in meinem Archiv. Ebenso wurde verfahren mit weiteren Riesenorgeln der USA.
Das OB40er Treffen bei Christhard Rensch, das als durchaus gelungenes Spektakel bezeichnet werden kann, und das im Laufe der nächsten Tage hier auf unseren Seiten etwas in Bild- und Textform dargestellt wird, hat zwei Orgelschwerpunkte, die deutlich voneinander abweichen: Die Voit-Orgel, II/26, m-m, 1873 in Eppingen und die Walcker-Orgel aus 1949 in Lauffen, St. Martin, ein Vorläufer der berüchtigten “E-Positive. Es sei gleich vermerkt, dass nicht daran gedacht ist, hier einen vergleichbaren Artikel, wie vergangenes Jahr (Alpirsbach-Chainsawmassacre-Winterhalter-Orgel) zu fabrizieren, ich denke eher einen möglichst gelassenen, der Sache angemessenen, ruhigeren Textfluss einbringen zu wollen. Aber schön war es doch, besonders natürlich die bis 1/2 3 Uhr in den Morgen reichenden Fachgespräche, die mit einer Weinprobe verifiziert wurden. Und die pünktlich von allen Anwesenden zum Frühstück Sonntagmorgens um 9Uhr fortgesetzt wurden. Ein Ringen um Wahrheit, das heute nach schwäbischem Mittagstisch gegen 15 Uhr jäh ihr Ende fand. Dank an Gastgeber Christhard Rensch und allen Teilnehmern!
Stimm-App für iPhone : für alle die mit ihrem Telefon stimmen wollen, oder auch mal ausgefallene Stimmungen ausprobieren wollen, das einzige brauchbare Programm dafür ist z.Zt. CLEARTUNE
Die Preisträger der Improvisationswettbewerb: In Leipzig ging der erste Preis an Jean-Baptiste Marle-Ouvrard - gleichzeitig fand das Publikum sein Spiel so überragend, dass es ihm seinen Preis ebenfalls zugesprochen hat. Dritter wurde Samuel Ligeon. Beide waren Schüler von Escaich. Der zweite Preis ging an den Seifen-Schüler Stefano Barberino, der in Schwäbisch Gmünd dieses Jahr Finalist war und am vergangenen Wochenende den Improvisationswettbewerb der Westfalen-Initatiative für sich entschieden hat; dort hatten sich 12 Organisten aus fünf Nationen um den Preis sowie zwei Auszeichnungen (eine davon vom Publikum) beworben. Diese beiden Auszeichnungen gingen an Thomas Schnorr (ebenfalls Seifen-Schüler) und - der Publikumspreis - an Sebastian Küchler-Blessing, der in Schwäbisch Gmünd ebenfalls den Publikumspreis und den dritten Preis erhalten hatte. Mehr Informationen unter http://www.stiftung-westfalen-initiative.de/35.0.html
Die Walcker-Orgel Opus 5200 in Budapest (IV/86,Bj. 1967, op. 5200), zu der bei mir immer wieder verschiedene Nachfragen eingetroffen sind, steht immer noch in der Ferenc-Liszt-Hochschule für Musik in Budapest (und auf den Seiten Ladach als 83reg. Walcker-Orgel) die zum Verkauf steht. Wie es scheint haben es die Budapester nicht sehr eilig die Orgel zu entsorgen. Die Fassade von Voit steht offensichtlich unter Denkmalschutz. Was nach dieser Orgel folgen soll ist scheinbar unklar.
URANIA - Musikzeitschrift für Orgelbau, Orgel- und Harmoniumspielbis etwa 1864 von G.W.Körner dann von A.W.Gottschlag (Schüler und Berater von Liszt) redigiert, erscheint nun komplett auf den Googles-Bücherseiten online. Wir haben hier den Jahresband 1864 ausgewählt. Man kann die kompletten Bände als PDF-Datei herunterladen - sollte das aber nicht mehr als 2-3mal am Tag tun, da sonst eine Registrierung bei Google mit der IP-Nummer erfolgt, was eine kuriose Sperre für gewisse Zeit mit sich bringt. Absolut das Beste was es an Druckware im 19.JH über Orgelbau und Orgelmusik gab. …. und wie man sieht:, von wegen Scanmaschinen u.a. , da sind sehr viele Finger mit im Spiel..
Olivier Schmitt hat für sich ein MannborgHarmonium restauriert, das in mehreren Einzelteilen auf einer Internetseite angesehen werden kann: http://olivier.schmitt.org.free.fr/mannborg_stil_17.htmlDie Texte sind in französischer Sprache, aber die Fotos sind erstklassig und lassen recht gut die Bau-Funktionsweisen erkennen. Das Werk ist aus 1914, die Klangfarben sind voll und sehr unterschiedlich: eine echte sinfonische Orgel von Salon.
Ein Sandkornmit etwa 2,5mm Durchmesser hat verursacht, dass ich kürzlich eine längere Reise über Hahn-Edinburgh-Aviemore-Inveraven hinter mich gebracht habe. Und wie es bei einer Orgelbauerreise oft der Fall ist, bevor man solch ein Sandkorn nicht aus den Fängen eines Tonventils befreit hat, das sein Maul unermesslich weit aufsperrt und für Unruhe in der Orgel sorgt, kommt man kaum in den Genuss solcherlei Reisen unbeschwert genießen zu können, ohne immerfort an jenes Sandkorn zu denken. Solch ein Sandkorn kann ein biblisches Symbol sein, indem man in jenem Mikrokosmos und eingefrorener Zeit von Milliarden von Jahren die physikalische Unerfassbarkeit der Welt wahrnehmen kann. Dann kann man sogar als analytischer Einfallspinsel, Alles und Jeden methodisch musternd, ein Leben in voller Zufriedenheit hinter sich bringen. Oder man sieht die “unermessliche Tiefe”, die über solchen “belangslosen Zeichen” schweben, und die sagen :”versuche die Deutung hinter der Physik!”. Also dort in jener Ecke, wo das Wort versagt und höchstens noch die Musik das Phänomen läuternd touchiert. Spätestens beim Rückflug mit Rynair, den Spiegel in der Hand, und den Artikel “Disneyland für Physiker” überflogen, schrumpfelt das ganze metaphysische Konstrukt wieder auf ein neuropsychisches, beinahe schmerzendes Sandkorn zusammen, und wir sind wieder zurück in die Masse der “Bildschirmbetreiber” gekehrt - die eigentlich nur Sandkörner kennen, bedeutungslose allerdings. Meere aus Sandkörnern tun sich auf.