News walckerorgel.de

30.1.2010

Das neue MUSICA SACRA, Zeitschrift für katholische Kirchenmusik, wartet mit Heft 1/2010

Abgelegt unter: Redundant, Blogroll — admin @ 20:17

mit zwei angenehmen und sehr erfreulichen Dingen auf: das erste ist eine frisch-lebendige Buchbesprechung, ganz anders als das übliche Durchwinken jener aus maßloser Langeweile entstandenen Papierberge in Sachen Orgel. Dank an Dan Zerfaß, der hier wegweisende Kritik einbringt im Interesse des Buchinteressenten und nicht der Autoren.

Und das zweite ist ein Artikel von Christoph Bossert: „Meine Lieblingsorgel – Die Orgel von Carl August Buchholz in der Schwarzen Kirche zu Kronstadt (Brasov).

Ich beginne mit dem Artikel von Bossert, der direkt auf sein Hörbuch „Die verlorene Spur“ Bezug nimmt, der weitgehend mit der Walcker-Orgel in Hoffenheim gestaltet wurde. Und wir gehen davon aus, dass Prof. Bossert diese Orgel von Hoffenheim, wenn sie denn wieder in einem spielbaren Zustand ist, direkt die Klangvorstellungen von Eberhard Friedrich Walcker in seiner ganzen komplexen Weise wieder gibt, als die entscheidende Walcker-Orgel versteht. Während alle anderen mir bekannten Versuche diese Klangvorstellungen aufzuarbeiten, jäh gescheitert sind.

Bossert unterscheidet die Walcker-Orgel vor 1850, was man zunächst nicht verstehen kann, weil es überhaupt keine Eberhard Friedrich Walcker-Orgel mehr nach 1850 gibt, der man klanglich nachgehen könnte. Man kann eigentlich nur der Vermutung nachgehen, dass durch die Expressionen (es sind nur die Stimmschlitze gemeint), die Walcker vermehrt nach diesem Zeitpunkt in sein Pfeifenwerk eingeführt hat, zu einer schärferen Betonung der Streicher gekommen ist. Denn Walcker hat anders als Sauer, die Expressionen rund 1,5 x des Durchmesser von der Mündungskorrektur beginnen lassen, was eben diese Klangauffälligkeit annehmen lässt. Dass Eberhard Friedrich Walcker durch die vermehrten Großaufträge nach 1850 auch andere Klangauffassungen angenommen hat, ist nichts weiter als reine Spekulation. (Denn wir können heute nicht Ulm mit Frankfurt Paulskirche im Klang vergleichen. Nur dann wäre die Möglichkeit gegeben solche Annahmen zu untermauern)

Die Buchholz-Orgel stammt nach Bossert direkt von der Wagner-Orgel her ab. Wobei das Wechselspiel von terzhaltiger und nicht-terzhaltiger Klangkrone als erstes wichtiges Innovationselement bezeichnet wird. Die Orgel in Kronstadt (Dispo kann geladen werden auf www.musica-sacra-online.de) ist 1839 von Carl August Buchholz gebaut worden. Wobei Bossert betont, dass die Expressivität jedes Manuals ein wichtiges, hervorstechendes Merkmal ist. Durch diese Expressivitäten sind klangliche Übergänge möglich, die eine wesentliche Stufe zum symphonischen Klangverständnis schaffen. In seinem Schlusssatz äußerst Bossert: „Sowohl Buchholz als auch Walcker erreichen ein klassisch-symphonisches Ideal: Sie vermitteln Entrücktheit und berührende lyrische Zartheit, können Klänge ohne Bruch näher kommen lassen, ermöglichen jederzeit differenzierte Farbübergänge und haben das Vermögenb, im vollen Werk nicht menschliche, sondern kosmische Größe spüren zu lassen, die so zum Lob göttlicher Schöpferkraft wird.“  Und ein wichtiger Nachsatz von Prof. Bossert, der nicht ausbleiben darf: „Die alleinige Eingrenzung auf das Moment des Symphonischen erscheint mir aber als zu wenig.“

 

Nun noch ein kurzer Blick auf die Buchkritiken von Dan Zerfaß „Von Anspruchsvollen und Kuriosem“. Die Orgelschule von Barbara Kraus und Torsten Laux „Lehrbriefe zum gottesdienstlichen Orgelspiel“ werden noch problemlos durchgewunken.Ernst wird es als  Das Expert Orgellexikon aufgeschlagen wird. Zuerst dachte ich zwei Gebrüder Waldschrat hätten sich einen Spaß gemacht und eine Parodie auf das Bärenreiter-Lexikon der Orgel geschrieben, wo dann solche urigen Dinge vorkommen wie: Flautado=altes spanisches Zungenregister, … sehr offene Pfeife…, auf der Kegellade hat jedes Register seine eigene Registerkanzellenlade…. etc. Aber dem war nicht so, alles in allem hat man wohl die Organ-Expert-Schulung so weit unterschätzt, dass man mit jenem Buche seine gut gemeinten Ratschläge wohl an die falsche Adresse gerichtet hat. So dass dann also die Kritik abschließt mit: „ Diese Publikation ist keinesfalls zu empfehlen, eine Nutzung in irgendwelchen pädagogischen Zusammenhängen geradezu unverantwortlich.“

gwm

28.1.2010

Neues aus Rom, Interessantes aus Schweden, Ungewoehnliches aus Costa Rica

Abgelegt unter: Redundant, Blogroll — admin @ 09:29


Wir sind bereits wieder in den beständigen Reiseverkehr des letzten Jahres eingetaucht. Zunächst habe ich eine sehr gute Mitteilung in Sachen Rom zu machen, wo unser Auftrag erheblich erweitert wurde und wir bereits im Juni mit den Arbeiten anfangen können. Wir werden hier ähnlich Bukarest immer wieder in die Orgel hinein leuchten und zeigen, welche Eigenheiten sich hier auftun. Besonders interessant ist diese Orgel, weil sie von dem berühmten Germani konzipiert wurde und jetzt von einem seiner Schüler, der zwischenzeitlich Professor am Conservatore ist, weiter betreut wird. Hier also erfolgt demnächst - während der technischen Bearbeitung - eine detaillierte Beschreibung.

Von Schweden haben wir dieses begeisterte Pamphlet erhalten: Thank you for all this!! A fantastic resource — the old pages, Aeoline and this new site including not the least the Spieltische pages! Speaking of consoles from the pneumatic era I have an upcoming project, which is renovation of a fairly well preserved three manual Åkerman & Lund console from 1932 (Örby kyrka in Mark, West Sweden) for use as Hauptwerk console. A perfect match for a very interesting Hauptwerk sample set you may have heard of — the 1904 Sauer Opus 915 from Dortmund-Dorstfeld, sampled by Prof. Helmut Maier. The 1932 Örby organ was \’my grandfather\’s organ\’, a 30 stop romantic organ with a 5 stop altar organ. It was replaced in 1974 by Hammarberg, leaving the altar organ intact (one of only five existing altar organs in Sweden left in original state), using stops from
both the 1932 Åkerman & Lund and the original 1862 Marcussen. As a curious sidenote let me add that my organ teacher at the Conservatory in Göteborg in the late 60\’s, Lennart Svegelius, was organist in Örgryte Nya Kyrka in Göteborg and instrumental in having the 1922 Walcker opus 1998 replaced in 1938 by a new organ movement influenced instrument. Now that the GOArt North German baroque organ is there nothing is left at all of the Walcker — when I practiced at the Örgryte organ during the years 1967-69 there were at least a few Walcker stops left.
History goes around in cycles. Now there seems to be an awakening interest in German romantic instruments of which there regretfully are not too many left, at least not in Sweden (the Blue Hall organ being a splendid exception). best regards, Johannes Leyman www.hauptwerk.se www.leyman.net 

Aus Costa Rica ist ein ganz  seltsamer Touristenprospekt in unsere Hände gelangt: das Land in Mittelamerika, das wohl als das Musterbeispiel für Wiedergewinnung von Regewald und subtropischer Natur gelten kann und das als eines der wenigen Länder in Mittelamerika auch von Touristen leben kann, stellt sich in diesem Prospekt, der auch die Länder Nicaragua, Panamá und Guatemala zeigt, als Land der Orgeln vor!! Und damit nicht genug, es wird ausdrücklich unsere Arbeit 2007 und jetzt während des Festivals 2009 sehr positiv erwähnt. Auch der Umstand, dass wir demnächst mit der Renovierung in Cartago beginnen ist hier  bereits aufgeführt.

Die Schrift ist viersprachig. Wir werden Texte aus diesem Heft demnächst hier zeigen.

turismo.jpg

Gerhard Walcker-Mayer

21.1.2010

Schwere Vorwürfe gegen Hans Heinrich Eggebrecht, er soll an Judenerschießung beteiligt gewesen sein?!

Abgelegt unter: Blogroll — admin @ 10:45


Auf unserem Zeit-Blog” fand ich die Meldung: Erdrückende Quellenlage,  Der Fall Eggebrecht verstört die Musikwissenschaft. Für Zweifel an den Kriegsverbrechen besteht indes kein Anlass.

Der Musikwissenschaftler Hans Heinrich Eggebrecht (1919 - 1999) , Herausgeber aller Colloquiumsberichte der Walcker-Stiftung wird schwer belastet.

Im ZEIT-Feuilleton vom 17. Dezember haben wir einen Text des Musikwissenschaftlers und Historikers Boris von Haken veröffentlicht, der herausgefunden hat, dass der renommierte Freiburger Musikwissenschaftsprofessor Hans Heinrich Eggebrecht als Wehrmachtssoldat im Zweiten Weltkrieg an Judenerschießungen beteiligt war.

Diese Behauptungen sind allerdings mehr als zweifelhaft. Und da kann man doch gleich zurück fragen, darf eine solche Zeitung wie die „Zeit“ bei derartig mageren Recherchen, die nur ein paar waghalsige Vermutungen Vorschub leisten, überhaupt schon mit Veröffentlichungen loslegen?

Es ist völlig richtig, dass diese Nachforschung mit allen erdenklichen Mitteln gefördert wird, es ist aber ungerechtfertigt beim jetzigen Ermittlungsstand bereits Vorverurteilungen vorzunehmen.

Mehr und mehr gewinne ich allerdings den Eindruck, dass sich hier ein Musikwissenschaftler auf sehr pietätlose Weise an einem Professor, der ihn wohl mal schlecht behandelt hat, rächen will. Oder die Kampagne dient einem Marketingtrick, um einen Buchverkauf zu begünstigen, wie es andere Zeitungen behaupten. Ob das der “Musikwissenschaft” dienlich ist, sei dahingestellt. (gwm)

weitere Informationen: http://aktuell.klassik.com/news/teaser.cfm?ID=7638

20.1.2010

Esslingen. Das Festival für zeitaktuelle Musik Tonart auf Walcker-Orgel

Abgelegt unter: Blogroll — admin @ 19:39

Gleich zweimal werden bei dem Festival Musik und Filmkunst verbunden: Am Donnerstag, 6. Februar, ist in der Stadtkirche St. Dionys um 19.30 Uhr Fritz Langs “Der müde Tod” zu Orgelimprovisationen auf der großen Walcker-Orgel von Jürgen Essl zu sehen, und am Dienstag, 26. Januar, zeigt das Kommunale Kino um 19 Uhr den Film “Die Kunst der Fuge” von Stefan Zednik, in dem es um drei verschiedene Fluchten und Beethovens Spätwerk geht.

Die Orgel (Walcker Opus 1034)  finden Sie hier auf unseren Internetseiten!!

Weiteres siehe Zeitungsartikel der Filderzeitung.

(gwm)

16.1.2010

Stadt Ludwigsburg, Ausstellung Orgel Walcker im Frühjahr 2010

Abgelegt unter: Termine, Blogroll — admin @ 10:01

mit einem Brief von der Stadt Ludwigsburg, Fachbereich Kunst & Kultur, wurde ich auf folgendes Kultur-Projekt in Ludwigsburg in Sachen Walcker aufmerksam gemacht: Sehr geehrter Herr Walcker-Mayer,zu Ihren gelungenen neuen Internetseiten zur Familien- und Firmengeschichte Walcker möchten wir Ihnen herzlich gratulieren. Die Seiten sind für die Vorbereitungen unserer geplanten Ausstellung sehr hilfreich. (…)Zunächst möchte ich Ihnen noch einige Informationen zum geplanten Projekt mitteilen; An zwei Orten werden das Städtische Museum und der Kunstverein der Stadt und Kreis Ludwigsburg e.V. im Frühjahr 2010 Ausstellungsprojekte zum Thema Orgel präsentieren. Frau Dr. Silke Opitz kuratiert für den Kunstverein in der Wilhelmstraße 13 eine zeitgenössische Klanginstallation der Leipziger Künstler Julian Hetzel und Hannes Waldschütz. Das Museum wird vom 19.März bis zum 25.Juli eine Kabinettausstellung zur Geschichte der Firma Orgel Walcker zeigen, die von Leonie Fuchs konzipiert wird.(…)Begleitend dazu ist eine Konzertreihe auf Walcker-Orgeln in Ludwigsburg und der nahem Umgebung geplant, die vom Kantor der Ludwigsburger Stadtkirche, Herrn Martin Kaleschke gestaltet wird. (…)

gez. Dr. Alke Hollwedel,   Leonie Fuchs

Natürlich sind mir die geplanten Aktivitäten schon seit längerer Zeit bekannt. So waren die beiden Künstler aus Leipzig bereits bei mir in Saarbrücken und wir haben dort ein sehr fruchtbares Gespräch über Kunst und Walcker geführt. In jedem Falle sehr empfehlenswert für alle Freunde der Orgelmusik und für alle Freunde alter und neuer Walcker-Orgeln.

(gwm)

14.1.2010

Gebrauchte Orgeln aus England: Porritt, 1906, II/12, Meth. Church, Bosworth

Abgelegt unter: Redundant, Blogroll — admin @ 18:37



Hier geht es nun weiter im Reigen mit den gebrauchten Instrumenten aus England. Diese Orgeln können direkt bei der Kirchengemeinde gekauft werden, am Ende des Beitrags befindet sich eine Emailadresse an die man sich wenden kann.

Redundant Pipe Organ M0163,   Joshua Porritt 1906, 2 manuals and pedal, 12 speaking stops

Measham Methodist Church.

Bosworth Rd. Measham  Swadlincote  Leics  UK

DE12 7LQ   SK 337 120

2010-01-14_173529.jpg


NPOR Index G00939

 

2 manuals and pedals

12 speaking stops

 

Manual action -  Tracker

Pedal action  - Charge Pneumatic

Stop action - Mechanical

 

Stop List

Pedal

Bourdon                     16

Flute                           8

 

Great

Open Diapason           8

Stop Diapason            8

Dulciana                     8

Principal                     4

Harmonic Flute          4

 

Swell

Open Diapason           8

Lieblich Gedact          8

Gamba                       8

Gemshorn                   4

Cornopean                  8

 

Swell to Pedal

Swell to Great

Great to Pedal

 

2 composition pedals

Hitch swell pedal

 

Electric blower

 

Drawstops are on square jambs.

 

Keys are ivory.

 

At some time the organ was re-sited within the building beneath a lowered ceiling. Several of the display pipes were mitred to fit.

All display pipes are speaking.

The instrument is considered of good quality and the sound amply fills the church..

 

The organ has been tuned and maintained by Cousans of Leicester.

 

Enquiries are invited to the church contact, below.

 

Buyer makes all arrangements for dismantling, packing and transport.

 

While care is taken to provide accurate information, the Methodist Church Organ Advisory Service and its advisers take no responsibility for errors.

 

Contact:

David Garner

23 Briar Close

Blackfordby

Swadlincote

Derbys DE11 8BW

Tel No. 01283 224894

Email: d.garner202@btinternet.com

In Ottobeuren ist was los: Riepp-Jahr 2010

Abgelegt unter: Blogroll — admin @ 09:14

Karls  Joseph Riepp wurde 1710 geboren und das gibt in Ottobeuren Anlaß diesen großartigen Orgelbauer zu feiern. Bekanntlich sind die beiden Chororgeln in der Basilika in Ottobeuren weitgehend unverändert von Riepp erhalten. Leider gibt es sein Riesenorgelwerk im Salemer Münster mit zusammen 125 Register nicht mehr.Ab dem 24.1. werden laufende Konzerte in Ottobeuren durchgeführt die allesamt in nachfolgend aufgeführt werden:Von Josef Miltschitzky erhielt ich diesen Flyer der alle Termine zu diesen Anlässen enthält und der hier zum Download bereit liegt.

flyer-riepp-druckversion-2010.pdf

gwm


Internationales Riepp-Jahr 2010

Ottobeuren 2010

Karl Joseph Riepp (1710–1775) wurde am 24. 1. 1710 in Eldern bei Ottobeuren geboren. Nach Lehr- und Wanderjahren ließ er sich 1741 in Burgund (Dole und Dijon) nieder und brachte es als Orgelbauer und Weinhändler zu erheblichem Wohlstand. Als Glücksfall darf es bezeichnet werden, dass die beiden Chororgel in der Basilika Ottobeuren weitgehend unverändert erhalten geblieben sind. In Salem baute Karl Joseph Riepp die größte Orgelanlage der Welt seiner Zeit mit 125 Registern verteilt auf vier Orgelwerke. Seinem außerordentlichen orgelbaulichen Schaffen sind die Jubiläumsveranstaltungen gewidmet, die von Pro Arte Ottobeuren e. V. in Zusammenarbeit mit der GdO e. V., den Staatlichen Schlössern und Gärten Baden Württemberg. Schloßverwaltung Salem und ORGANpromotion und den Amis de l’Orgue von Dijon, Dole und Besançon durchgeführt werden.


Sonntag, 24. 01.                                                        Ottobeuren, Basilika

9 Uhr                    Gedenkgottesdienst für Karl Joseph Riepp zum 300.

Geburtstag mit einer Orgelmesse (u. a. mit Versetten aus der Messe pour les Couvents von Fr. Couperin)

Eldern bei Ottobeuren, Kapelle neben dem Geburtshaus (1695) von Karl Joseph Riepp

15 Uhr                    Konzert zum 300. Geburtstag an der Eldernorgel

mit Josef Miltschitzky mit Werken von J. Haydn, C. de Araujo, Abt N. Betscher, M. Dreyer

Anschließender Festvortrag über das Leben und Schaffen von Karl Joseph Riepp in der Kaminstube Eldern

Salem, Münster

17:00 Uhr                Konzert zum 300. Geburtstag mit Andreas Jetter, Orgel

Werke von Cl. Balbastre, Jean François Tapray, P. F. X. Schnizer OSB u. a.

Während der Besuchersaison findet vom 27. März bis zum 1. November in der Regel immer samstags um 17:15 Uhr in Salem eine Orgelführung „Orgelklänge im Münster“ mit dem Münsterorganisten Andreas Jetter an der ehemaligen Dreifaltigkeitsorgel von Karl Joseph Riepp (jetzt ein pneumatisches Werk von W. Schwarz, Überlingen von 1900) statt.

Samstag, 08. 05.                                                       Ottobeuren, Basilika

16 Uhr                  Orgelkonzert mit Michel Tissier (Titulaire der Riepp-

Orgel in Beaune) mit Werken von M. Dupré (Cortège et Litanie, Berceuse aus der Suite Bretonne, Prélude et fugue in g opus 7), Ch. M. Widor Symphonie n° 10 Romane

Nach dem Konzert ist im Pfarrzentrum ein kurzer Vortrag von Josef Miltschitzky über das Wirken von Karl Joseph Riepp in der Bourgogne mit einem Glass Wein

Donnerstag, 13. 05                                           Salem, Schloß

Eröffnung der Jubiläumsausstellung (bis 04. 10. 2010)

„300 Jahre Karl Joseph Riepp – Orgelbauer und Weinhändler“

Auf den leeren Orgeltribünen des Salemer Münsters sind rekonstruierte Attrappen der Prospekte geplant

Salem, Münster

18. 15 Uhr Eröffnungskonzert mit Prof. Stefan-Johannes Bleicher (Organist an der Walker-Orgel der Stadtpfarrkirche Winterthur, der ehemaligen Liebfrauenorgel von Karl Joseph Riepp)

13.1.2010

Orgelbauer zeigen sich krisenfest?!?

Abgelegt unter: Blogroll — admin @ 17:45


Sieversdorf/Werder (dpa/bb) - Entgegen dem Bundestrend haben die

märkischen Orgelbauer gut zu tun. Während der Vorsitzende des Bundes
Deutscher Orgelbaumeister (BDO), Horst Hoffmann, von einer «sehr
schwierigen Auftragslage» bei den etwa 150 Betrieben in Deutschland
spricht, berichten Firmen im Land über gefüllte Auftragsbücher. Das
gilt sowohl für die größeren Betriebe wie Schuke in Werder/Havel als
auch das Vier-Mann-Unternehmen Eberswalder Orgelbauwerkstatt. Der
Geschäftsführer der Firma W. Sauer Orgelbau in Müllrose sieht die Krise
in der Branche allerdings erst noch kommen, die Orgelwerkstatt
Scheffler in Sieversdorf spricht von weniger großen Aufträgen.

http://dpaq.de/XLfcP

 

“Eigentlich wollte ich die Orgel immer in die Luft jagen…” (Jean Guillou)

Abgelegt unter: Blogroll, Uncategorized — admin @ 10:24

Orgel-News-Januar 2010  DVD-CD-Noten-Buch

 

Die neue Orgel-DVD „Der Aufruhr der Orgeln“

“Eigentlich wollte ich die Orgel immer in die Luft jagen…” (Jean Guillou)

 Diese DVD ist die erste in einer Reihe welche die neuere künstlerische Tätigkeit von Jean Guillou verfolgt. Ihr Hauptthema ist die Aufzeichnung des Konzertes „La Révolte des Orgues“ op. 69 von Jean Guillou, für große Orgel, acht Positive, Schlagzeug und Dirigent.

Die Mitwirkenden: Jean Guillou, Roberto Bonetto, Winfried Bönig, Bernhard Buttmann, Silvio Celeghin, Franco Vito Gaiezza, Jürgen Geiger, Giampaolo Di Rosa, Jürgen Wolf - Schlagzeug: Hélène Colombotti. Dirigent: Johannes Skudlik.

Elf Kameras und achtzehn Mikrofone waren notwendig um das Konzert aufzunehmen. Dauer: 30′04″

Die Erläuterungen des Komponisten in dem Dokumentarfilm “Die Alchemie des Aufruhrs” weihen das Publikum in den Ursprung des Werks ein. Weiter enthüllt der Film die Kulissen der gewaltigen Organisation welche für das Konzert notwendig war, und  verfolgt den Ablauf der Proben. Dauer: 1St.20′

Der Bonusteil bringt zusätzlich die Aufzeichnung des “Konzerts für zwei Claviere in F-Dur von W.F. Bach” (gespielt von Jean Guillou und Johannes Skudlik, Dauer: 14′) und die Improvisation von Jean Guillou (Dauer: 6′38″) zum Abschluss des Konzerts, in Saint-Eustache, Paris, am 19 Juni 2007.

 Zwei Kostenproben:

 
http://www.youtube.com/watch?v=HKty_7WBnukhttp://www.youtube.com/watch?v=z1XDr3ZzK0A

 Technische Daten
DVD-9 Multizone • PAL Dauer: 2 Stunden 10 MinutenTon: PCM Stereo und Mono • Dolby StereoFormat: 4/3 und 16/9 kompatibel 4/3Sprachen: Französisch • Deutsche und englische Untertitel

 Regie: Tomasz Cichawa, Toningenieur: Jean-Claude Bénézech
Preis: € 23,50

 
Zwei neue Widor-CDs

Charles-Marie Widor, Orgel-Symphonien op. 42 und op. 81
Symphonie für Orgel und Orchester op. 42  23´:51
Sinfonie Sacra für Orgel und Orchester op. 81  23´:43
Christian Schmitt, Orgel, und Bamberger Symphoniker – Bayerische Staatsphilharmonie
Leitung: Stefan Solyom
Stero, DDD, Aufnahme 2009, Preis € 18,99

 Charles-Marie Widor
Klavierquartett op. 66 a-Moll und Symphonie gothique op. 70 für Orgel
Movendo Klavierquartett und Thomas Schmitz, Orgel
Stereo, DDD, 68:40 Min. Aufnahme: 2009 , Preis € 15,00

 

Theodor Kirchner, Sämtliche Orgelwerke
und Clara Schumann in Briefen an Theodor Kirchner
Über die Beziehungen zwischen Clara Schumann und Theodor Kirchner ist verschiedentlich immer wieder spekuliert worden. 50 Briefe sind teilweise erhalten.
Martin West an der Buchholz-Grüneberg-Orgel in Demmin
Stephanie Achilles, Sprecherin
Stereo, DDD, 67:41 Min., Aufnahme: 2009 , Preis € 15,00

 

Orgelkonzert Johann Nepomuk Holzhey
Doppel-CD der 6 erhaltenen Holzhey-Orgeln
Gerhard Gnann, Roland Götz, Johannes Mayr und Franz Raml spielen an den 6 historischen Holzhey-Orgeln von Neresheim, Weißenau, Rot, Schießen, Ursberg, Obermarchtal Werke u.a. von J. Haydn, W.A. Mozart, G. Muffat, L.A. Lefébure-Wely. 6 Miniaturimprovisationen à la F.X. Schnizer
Stereo, DDD, Doppel-CD, 2009, € 19,80
Video der Aufnahmetour unter
www.ORGANpromotion.org

 

César Franck im Kontext - Epoche, Werk und Wirkung
Bericht über das Internationale Musikwissenschaftliche Symposion César Franck – Das Orgelwerk im Schaffenskontext vom 10. bis 13. Februar 2008 bei den César-Franck-Tagen der Philharmonie Essen, herausgegeben von Christiane Strucken-Paland und Ralph Paland im Auftrage der César-Franck-Gesellschaft e.V.; 207 S., Abb., Notenbeisp., Hardcover, € 24,80

 Komponistenportrait Patrick Schönbach (geb. 1971)
Zwei Orgelwerke
Triptychon „Morgenglanz der Ewigkeit“  24 Seiten € 10,00
Trauermusik 11 Seiten € 8,00
Der Komponist Patrick Schönbach, Jahrgang 1971, zeigte schon in jungen Jahren trotz einer schweren Körperbehinderung, die ihm das praktische Spielen eines Instrumentes unmöglich macht, eine starke Neigung zur Musik. Er begann im Alter von zwölf Jahren zu komponieren und studierte nach dem Abitur Musikwissenschaft an der Universität Würzburg bei Prof. Dr. W. Osthoff und Prof. Dr. M. Just, sowie Musiktheorie an der dortigen Hochschule für Musik bei Prof. U. Schultheiß und H. Beyer. Sein stilistisch breit gefächertes Schaffen umfasst Werke verschiedener Gattungen und Besetzungen. (weitere Informationen und Notenbeispiele im Anhang)

Bestelladresse für DVD, CD, Noten, Buch ORGANpromotion – artmusic siehe unten

Orgelkurse - Organ classes – Master-classes d´orgue 2010 / 2011
Orgelreisen – Organ tours – Voyages autour de l ´orgue  2010/2011
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Partner of ORFACE – Observatoire des Relations Franco-Allemandes pour la Construction Européenne

 

Member of AGO-USA European Chapter - Chevalier de l´ordre des Art et des Lettres de la République Francaise

 

ORGANpromotion ● artmusic ●  mg-music
Kulturmanagement ●  Musikhandel ●  Musikproduktion
Management für die Orgel
Schlossplatz 5 * D-72172 Sulz a.N.
Tel. +49  07482 / 913 930  Fax 913 929
●   www.ORGANpromotion.orginfo@ORGANpromotion.org

 

12.1.2010

Walcker-Orgel Op. 2167 der Martin-Luther-Kirche Ulm wieder her gerichtet

Abgelegt unter: Blogroll — admin @ 20:15

Diese Orgel wurde als  Op. 2167 im Jahre 1928 von Walcker mit III/35 Reg. gebaut und galt als bahnbrechendes Instrument der Orgelbewegung. Sie ist vergleichbar der Walcker-Orgel in Bukarest Athenäum. 1962 hat Rensch Umbaumaßnahmen durchgeführt und dann hat Link noch Veränderungen gemacht, so dass am Schluss gerade noch 60 % des ursprünglichen Pfeifenwerks erhalten war. Jetzt von Lenter wieder teils rückgeführ.

Zeitungsartikel mit guten Fotos:

http://www.swp.de/ulm/lokales/ulm_neu_ulm/art4329,321424,A gwm

www.walcker.com online

Abgelegt unter: Blogroll, Uncategorized — admin @ 17:35

Ab sofort steht www.walcker.com als unsere Hauptseite zu Ihrer Verfügung – und auch gedacht als Seite, bei der Informationen von Orgelfreunden und Organisten weitergeleitet werden.

Ich denke, dass wir mit dieser Seite durchaus auf der Höhe der Zeit angelangt sind, nachdem wir seit über 10 Jahren nun mit ein und demselben Programm unsere Internetseiten wie ein wackeres Fähnchen nach oben gehalten haben, im Kampf um ein paar Ansichten und um ein paar Aufträgelchen.

Immer interessiert an Kritik und Anregung,

Gerhard Walcker-Mayer

9.1.2010

Hielscher “Beruehmte Orgeln der USA”

Abgelegt unter: Blogroll — admin @ 10:46

mit Hielscher “Berühmte Orgeln der USA”, 2002, fiel mir ein ganz
herausragend gutes Buch in die Hände, das ich jedem nur empfehlen kann, der
sich an jenem Orgeltyp erfreuen kann. Ich werde, sobald unsere neue
Internetseite online ist, eine detaillierte Beschreibung auf http://orgelbuch.walcker.com/ machen -
übrigens unser neuer Buchblog, der alle alten Beiträge enthält. Was Hielscher
in jenem Buch gelungen ist und wirklich kaum in anderen Orgelbüchern in dieser
Stringenz vorzufinden ist, das ist der Umstand, dass man es wie einen
Kriminalroman herunterlesen kann und dabei das fachliche Wissen nicht auf der
Strecke bleibt. Gekauft habe ich es mir, um vor allem in Sachen Größte Orgeln,
wo übrigens ein interessanter Kommentar geschrieben wurde, etwas Detailreichtum
anzulesen. Unbedingt empfehlenswert. (Verlag Christoph Dohr, 2002,
ISBN 3-925366-91-1)

5.1.2010

momentan werden unsere Internetseiten

Abgelegt unter: Blogroll — admin @ 10:29

momentan werden unsere Internetseiten komplett überarbeitet: das bedeutet, dass vorübergehend einzelne Seiten nicht erreichbar sein können. In wenigen Tagen wird sich also unsere Seite mit komplett neuem facelifting zeigen. Und nicht nur das, sondern es gibt auch weitere Datenmassen, die allerdings etwas reglementiert werden. Es wird keine “öffentlichen” Massendarbietungen mehr an PDFs und inflationären Bild- oder MP3-Dateien geben, dafür um so mehr Detailreichtum bei den Blogdarstellungen. Wobei man dann daheim mehr auf die Literatur und auswärts intensiver in die Instrumente und Anschauungen der sie umgebenden Leute einsteigen wird. Dass das Internet und die damit verbundene Hoffnung auf globales Miteinander sehr unterschiedliche Kontraste auch im Orgelbau offenbart, muss man nicht erst im Einzelfall belegen. In Mittelamerika oder Russland kann es passieren, dass man 12 oder 14 Monate später eine Antwort auf eine Email erhält, die ganz ausgeglichen das Gespräch fortsetzt, als hätte man erst gestern telefoniert; während ein solches Verhalten in Deutschland geradezu Entsetzten auslösen würde. Auch Berlusconi-Land kennt da unheimliche Toleranzen, und wir sind jetzt schon froh, wenn wir all die anstehenden Problematiken bald in trockene Tücher verpacken werden können. Auch unsere News werden ab den nächsten Tagen über einen Blog abgewickelt, der dann auf unserer Seite via RSS-Feed recht einfach gelesen werden kann und was es uns auch viel einfacher macht, diese Darstellungen, in welchem Land auch immer, auf dem laufenden zu halten.

4.1.2010

Schrumpft fröhlich!

Abgelegt unter: Uncategorized — admin @ 21:56


Schrumpft fröhlich! Zu Weihnachten werden die Kirchen wieder voll sein. Die Menschen werden den alten Liedern lauschen oder sogar mitsingen, auch wenn sie das ganze Jahr über nicht in der Kirche waren. Und mancher Pfarrer wird am Altar stehen und leise sagen: Kämen sie doch immer. Das tun sie aber nicht. Die Zahl der Kirchenmitglieder wird weiter sinken in Deutschland, die Zahl der Täuflinge, Kommunionkinder, Konfirmanden, der Trauungen und der Gottesdienstbesucher. Die christlichen Kirchen wollen sich gegen den Trend stemmen, das ist in Ordnung, sie sollen jedem Menschen die Botschaft verkünden wollen, wie es ihnen Jesus aufgetragen hat. Nur: Den Trend werden sie nicht umdrehen können. Irgendwann wird nur noch die Hälfte der Deutschen Mitglied einer Kirche sein, die andere Hälfte nicht - ohne darunter sehr zu leiden. Andererseits: Die Hälfte bleibt Kirchenmitglied! Das heißt, dass sich auch in Zukunft in keiner anderen Institution, Partei oder Bewegung so viele Menschen versammeln werden wie in diesen schrumpfenden Kirchen, nirgendwo sonst wird es so viel ziviles Engagement und organisierte Nächstenliebe geben.So heißt die Botschaft für die Kirchen zum Weihnachtsfest: Schrumpft fröhlich! Lasst ohne Groll die gehen, die nicht mehr bleiben wollen, ihr müsst lernen, die loszulassen. Werdet aber offen und einladend für die, die gegangen sind und trotzdem irgendwie glauben, die mit ihren Lebensfragen zu euch kommen. Sie suchen und haben oft niemanden anders als die Kirchen, die Christen. Und keine Sorge: Die Weihnachtsgottesdienste werden auch noch im Dezember 2039 voll sein. Mit überzeugten Christen. Und mit Menschen, die kommen, mitsummen - und wieder gehen. mad (SZ vom 23.12.2009)

weihnachtlicher Kommentar zu diesem Artikel der Sueddeutschen: diese scheinbar “fröhliche Sicht” der Dinge, dieser herrlich unkomplizierte Pragmatismus, der aus der Not eine Tugend zu machen scheint, ändert nichts an der Tatsache, dass auch die andere, den Kirchen verbliebene Hälfte einer “fröhlichen Beliebigkeit” hinterher rennt, die überhaupt nichts mit Christentum zu tun hat. Die wenigen Christen, die wir in der Kirche finden, finden wir zahlenmäßig auch außerhalb der Kirche. Das Problem “Christentum - Kirche” ist nicht eine Frage der Gottesdienstbesucher, sondern es ist eine Frage der Intensität von bewusst-handelnder Christlichkeit, also etwas, das weit, weit weg  von fassbaren Statistiken und demographischer Erfassung liegt. Hier liegt der Hund begraben - nicht in der Zahl von Kirchenbesuchern und zahlender Klientel. Man verwechselt einfach immer wieder “Markt” mit “lebendiger Kirche”.  (gwm)

Schiessereien und Raub der Orgelakten in Costa Rica:

Abgelegt unter: Uncategorized — admin @ 21:35


Schiessereien und Raub der Orgelakten in Costa Rica: von unserer Freundin und Orgelvereins-Präsidentin in Coronado, Frau Gloria Lehmann, erhielten wir folgenden erschütternden Bericht: Sehr geehrter Herrn Walcker, Hiermit moechte ich Euch  ueber den Tod von Anton Lehmann berichten. Ungefaehr vor 4 Wochen erhielten wir die sehr traurige Nachricht dass Anton gestorben sei, aber die Ursache seines Todes war, dass er erschossen wurde waehrend er in einem Restaurant mit Freunden beim Abendessen waren. Ploetzlich kamen 3 Maenner mit Gewehren und Masken ins Restaurant ein und fingen an die Leute auszurauben und ploetzlich oeffnete einer sein Gewehr und fing an zu schiessen an und eine Kugel ging in Richtung wo Anton sass und sie flog direkt in sein Gehirn. Dieser Schuss hat ihn sofort getoetet. Ihr koennt Euch vorstellen, die Nachrichten flogen schnell. Wir waren zu Hause als ploetzlich das Telephon klingelte und Carlos gab uns die schreckliche Nachricht, dass Anton gestorben ist.
Was ich Euch noch mitzuteilen habe ist, was uns Federico und mir 3 Wochen vor Antons Tod passierte. Es war gegen Abend und ploetzlich fingen die Hunde an zu bellen. Ich schaue aus dem Fenster raus und sehe 2 Maenner auch mit Gewehren zu mir kommend. Sie kamen ins Haus brutal herein und fingen an zu sehen was sie nehmen konnten, dafuer hatten sie eine riesige schwarze Armeetuete und packten was alles ein. Dabei war mein Komputer und so, bliebe ich ohne Kommunikation bis heute, von Euch. Konnte nicht an Euch schreiben und ich kann noch nicht von Euch Nachrichten bekommen.
Ich habe alle Papiere die Mauricio erhalten hat bekommen, weil ich wie oben erwaehnt keinen Komputer habe. So bekam ich die Nachricht nicht, und durch die Raeuberei habe ich alle Information ueber die Orgel verloren.
Ich habe dem Priester alles schon uebergeben und er sagte wir muessen warten bis alle die Feiertage vorbei sind und versuchen mit dem Bischof nach dem 2 Februar 2010 darueber sprechen.
Also das ist alles fuer heute und moechte mich verabschieden mit den Besten Neujahrs Wuensche fuer Euch alle.
Ich bin am Strand und komme am 1 Februar zurueck. Viele liebe Gruesse GLORIA

unser Jahr 2009

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unser Jahr 2009, ein Jahr des globalen Orgelreisens. Es begann mit einer Reise in die USA, gleich danach ging es zu einem Konzert nach Bukarest, um dann einen 22stündigen Flug nach Australien über Singapur anzuschließen. Unmittelbar nach diesem fünfwöchigem Australienaufenthalt der Canberra und Sydney beinhaltete, reisten wir auf die Highlands nach Schottland, wo wir mehrfach durch morgendämmernde Nebellandschaften und Schafherden zwischen Edinburgh und Hahn gependelt sind und was auch den stärksten Natur- und Kultureffekt auf unser 3Mann-Team hatte. Aber daraufhin schloss sich eine wundervolle Reise nach Costa Rica an, wo wir als Orgelbauer zum ersten mal nach einem Orgelkonzert in überfüllter Kathedrale von einer Fangemeinde vor zum Beklatschen an den Altar gerufen wurden, um dort Autogramme zu geben. Einen Tag nach meiner Ankunft in Deutschland saß ich schon wieder im Flieger nach Rom, um einer der wunderschönsten Städte des Südens die Aufwartung zu machen, die auf einem 25 m hohen Felsen gebaut liegt: Orvieto. Nie werde ich diese Kathedrale dort vergessen. Und als ich meine Eindrücke hiervon Claudius Winterhalter bei unserem Treffen im württembergischen Lauffen erzählte, stellte sich heraus, dass auch er in diesem Jahr dort war und dieselbe Begeisterung für diesen Ort mit mir teilte. Es ging dann noch einmal nach Rom, um die Orgel der dortigen Synagoge zu studieren und es ging nochmals nach Schottland, um der Hill-Orgel in Inveraven ein Sandkorn aus einem gequälten Ventil zu ziehen.

15.000 Bilder aus Schottland und ungezählte weitere Fotos aus den anderen Ländern verharren nun im Zustande der nahenden Erlösung. Und es ist tatsächlich so, wenn man diese Bilder erneut sieht, durchlebt man wieder und wieder diese herrlichen Landschaften und Eindrücke. Es war nicht unbedingt ein “Orgelreisen” wie es manche so bewusst  suchen, sondern die vielen unterschiedlichen Menschen und Landschaften haben oft mehr zu sagen, als dies die dort oft vereinsamten Orgel tun. In den nächsten Tagen wird aus diesem, unserem ganz speziellem 2009 ein kleines Bilder-Panorama gezeigt werden.

Under The Sassafras Tree

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Under The Sassafras Tree: die größte Orgel der Welt, gebaut von Midmer-Losh, teilweise fertig gestellt im Jahre 1932, - die Atlantic City Muncipal Organ (fertiggestellt wurde diese Orgel scheinbar nie). Hierzu sind bei mir nun nach Breslau, Nürnberg, Hamburg Michaelis und Hannover einige Anfragen eingetroffen, die sich für dieses Instrument interessieren. Ich glaube, dass es hierüber genügend Internetseiten gibt. Aber ich glaube nicht, dass es eine einzige Internetseite über diese Orgel gibt, die aus unserer Perspektive her je tiefgründig genug die Klangsubstanz dieser Orgel beleuchten konnte, weil das Material einfach zu umfangreich ist. Aber für das Verständnis des us-amerikanischen Orgelbaus ist das eine gute Gelegenheit, diese Studien, die Oscar Walcker angestellt hat, als er an der Planung für die Nürnberger Reichsparteitag Orgel saß, zu zeigen. Darin wird die Klanggestalt der Orgel aufgeschlüsselt, indem die Register beschrieben werden. Wer also wissen will, wie ein Dulzian 64′ (der, um es gleich vorweg zu nehmen aus 42 2/3-32-21 1/3-16-10 2/3-8-4 besteht) oder auch nur eine 5fache String-Mixture aufgebaut ist und möglicherweise klingt, der sollte unseren nächsten aeolineBlog besuchen. Die Orgel hat 29.537 Pfeifen, daraus werden echte 297 Register erstellt, es gibt 613 Transmissionsregister, woraus 970 Registertasten und nochmal rund 250 Registertasten für Koppeln ua. im Hauptspieltisch mit 7 Manualen untergebracht sind. Auf einem zweiten 5manualigen Spieltisch kann die Orgel deren Laden mit 120 bis 2500mmWS betrieben werden (und deren Klang teilweise noch mit elektrischen Verstärkern aufgemöbelt wird) im Saal der 45.000 Hörer, eingespielt werden. (Oscar hatte nur 34.000 Schreihälse zu bedienen, was mit nur 220 Registern bewerkstelligt werden sollte und er nachhaltig “als viel zu wenig” bedauerte.) Um also den stärksten Druck mit einer  landläufigen Wasserwaage zu messen, bräuchte man  Rohre von über 2×4m Länge!

Im August 1932 erscheint im Amercian Organist ein Artikel eines deutschen Komponisten und Orgelspielers mit dem Titel “Die größte Orgel der Welt”, der im Jahre 1934 in einer deutschen Zeitschrift(?) endlich auch in deutscher Sprache nachgedruckt wird, und der von einer schwelgerischen Benommenheit beseelt diese Orgel beschreibt, die er nie im komplettierten Zustand hören sollte. Ja, es war Sigfrid Karg Elert (1877-1933), dessen Artikel wir hier zeigen. (seine technischen Angaben soll man nicht zu ernst nehmen, das wurde aus offiziellen Schriften abgeschrieben, die nie gestimmt haben)

Das letzte ARS Organi (4/2009)

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Das Letzte ARS Organi (4/2009) darf ruhig auch als das beste Heft des Jahres gesehen werden.

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Ein ganz hervorragender Bericht mit sehr guten Fotos gibt es dort von Wolfram Hackel über die Lagerung der Wellen auf dem Wellenbrett von F.G. Pfützner, der zeigt, dass hier interessante Gedanken bereits vor über 250 Jahren im Orgelbau vorgelegen haben (von regulierbaren Spitzenlagerungen bis hin zu befederten Lagern, wovon in keinen der bekannten historischen Schriften je ein Wort gestanden hat).

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Von Christian Lobback wird uns eine gutmütige Geschichte erzählt, wie er als Lehrling, nur im Zungenstimmen geübt, nach HH/St. Jacobi kommt, wo ihn Heinz Wunderlich am Spieltisch erwartete. Nachdem er dann die Zungen durch hatte, sollte er noch eine einzige Labialpfeife im Scharff 6fach nachstimmen, was er, wie gesagt noch nie gemacht hatte. Aber nun entschließt er sich, eine eine blütenreine Feder in eine der Mixturpfeifen zu stecken und die Verstimmung war wie weggeblasen. Orgelbauerkonstruktionen, die man aber gerne zur Kenntnis nimmt.

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Leider werden immer noch Dauerschreiber, die ihr gesamtes Orgelwissen aus irgendwelchen Büchern zusammengelesen haben, um fleißig daraus zu zitieren, bevorzugt in diesen Heften abgetextet. Was zumindest dann, wenn es sich um uralte und neu aufgebügelte Vorträge handelt, eine Zumutung ist. So zurückgeblieben kann das GDO-Publikum einfach nicht sein.

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Fachlich interessanter sind hier die Berichte von Orgelbauer, wie Kuhn, der ebenfalls sehr gute Fotos einer Tretbalganlage aus einer Egedachter-Orgel aus 1732 zeigt. Oder der Bericht von Vogt über die Stahlhut-Orgel in Kirchherten aus 1876 - hervorragender Restaurierungsbericht, den man direkt verinnerlichen kann.

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Der Inserentenmarkt zeigt nun starke Erneuerungsbewegungen: so viele neue Namen im Orgelbau haben wir schon lange nicht mehr gesehen, und es dürfte sicher sein, dass man sich nicht alle unbedingt merken muss. Aber die Farbigkeit im deutschen Orgelbau hat zugenommen. Einige der gezeigten Orgelentwürfe demonstrieren, dass hier noch erhebliches künstlerisches Potential vorhanden ist. Wenn es denn nicht so ist, und dieser Verdacht neigt sich ganz tief in mein Innerstes; Dass Orgelbau mehr und mehr zum Kitsch verfällt, weil keine grundlegende künstlerische Kraft mehr da ist, weil kein Lied mehr geschrieben wird für diesen an Neuerungen so unbedingt angewiesenen Instrumentenbau. (im Gegensatz zum Klavier-Geigen-Flötenbau usw., der ja seit über hundert Jahren nur noch technisch weiter entwickelt wird und der ausschließlich und exemplarisch historisierende Musik betreibt und individuelle Instrumentengestaltung nie kannte).

Hugo Körtzingers Atelier-Orgel

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Hugo Körtzingers Atelier-Orgel - Geschichte eines außergewöhnlichen und einmaligen Instruments. PDF-Dokument (1,145MB) von Helmut Heberle, das gerade in DIE HAUSORGEL- Nr. 20/2009 erschien, und dessen genehmigte Veröffentlichung Helmut Heberle mir mit folgenden Zeilen bestätigte: Sehr geehrter Herr Walcker-Mayer, besten Dank für Ihr Interesse an meinem Aufsatz über die Körtzinger-Orgel in Schnega. Selbstverständlich können Sie den Artikel in Ihre Internetseite (bitte mit Quellenangabe) einstellen, immerhin ist dies der Ort, an dem ich 2007 nach fast sechzig Jahren die Orgel - gealtert, aber unversehrt - wiederfand, an der ich als Jugendlicher neben Hugo Körtzinger auf der Orgelbank gesessen und seinem Spiel zugehört habe. Ihnen bin ich dankbar, weil Sie mir den Weg zu Prof. Körtzinger gezeigt haben. Die ganze Tragweite dieses viele Jahre währenden Orgelbaus - auch in zeitgeschichtlicher Hinsicht - ist mir allerdings erst beim Studium der zahlreichen (ca. 300!) Briefe Oscar Walckers an Körtzinger aufgegangen, obwohl es auf Körtzingers Seite natürlich keine Kopien seiner Briefe gibt. Auch stand mir keine einzige Zeichnung oder Skizze zur Verfügung. Möglicherweise sind ja diese Quellen im Hause Walcker nicht verschüttet. Ich werde voller Erwartung in den nächsten Tagen Ihre Webseite auf den Bildschirm holen, Mit guten Wünschen für die Weihnachtstage und für das Neue Jahr! Helmut Heberle

Neues über Felix Nowowiejski

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Neues über Felix  Nowowiejski :Liebe Freunde, sehr geehrte Damen und Herren, hiermit erlaube ich mir, auf die soeben erschienene neue CD - Einspielung mit zwei der vier Konzerte für Orgel solo op. 56  von Felix  Nowowiejski bei MDG hinzuweisen http://www.mdg.de/pdf/1591.pdf  Die Aufnahme entstand Anfang dieses Jahres im Bremer Dom, die noch ausstehende CD mit den Konzerten Nr. 3 und 4 wird  2010  veröffentlicht werden. 

In der Anlage (kann bei gerhard@walcker.com angefordert werden) sind biografische und musikalische Informationen zum Komponisten Felix Nowowiejski beigefügt. Es handelt sich um einen Artikel, den ich für das „Lexikon der Orgel“ (Laaber – Verlag, 2007) geschrieben habe. Über Euer/Ihr Interesse würde ich mich freuen. Mit freundlichen Grüßen, Rudolf Innig (www.rudolf-innig.de)

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